„Ich? – Nein ich bin sicher kein Rassist.“

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Das denkt doch jeder von sich. Genau so wenig wollen wir rassistische Freunde haben. Doch so einfach ist es nicht. Im Alltag findet der Rassismus immer wieder eine kleine Ritze, durch die er sickern kann – und Menschen verletzt. Ein Leidtragender ist Victor Kabeya. Der gebürtige Kongolese arbeitet seit einem Jahrzehnt als diplomierter Pflegefachmann im Spital. Rassismus gehört zu seinem Alltag.

Wenn der Polizist zum Raser wird

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Die Polizei darf sich über das Strassenverkehrsgesetz hinwegsetzen – unter gewissen Umständen. Ist ein Polizist unverhältnismässig schnell unterwegs, droht auch ihm eine Gerichtsverhandlung. Erst kürzlich wurde in Genf ein Polizist als Raser verurteilt. Doch ab welchem Zeitpunkt ist es erlaubt, mit Blaulicht und 100km/h durch das Dorf zu rasen?

Wie sieht es eigentlich in einem Asylzentrum aus?

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Vor knapp zwei Wochen brannte in Solothurn ein Wohnhaus nieder. Dabie kamen vier Kinder und drei Erwachsene ums Leben. Alle sieben Todesopfer waren Asylbewerber. Nun wird Kritik am Kanton laut. Die Zustände für Asylsuchende seien miserabel, nicht menschenwürdig.
Ob das wirklich so ist? Das wollte ich selbst wissen. Ich besuchte darum das Durchgangszentrum in Oberbuchsiten SO.

Autobahn A1 – Lebensader Mittelland

 

Sie ist Fluch und Segen zugleich. Die Autobahn A1 dient als wichtigste Verkehrsachse der Schweiz. Doch sie ist nicht einfach nur irgend eine Strasse. Auf, neben und über der Autobahn A1 spielen sich täglich Geschichten ab – die bin ich für euch suchen gegangen.

Mit den Mitarbeiter der NSNW AG, die täglich den Abfall wegräume, den wir gedankenlos aus dem Fenster werfen:

Auf der Autobahn arbeiten ist nicht ganz ungefährlich:

Mit einem Wildhüter lernte ich die Autobahn A1 aus der Perspektive der Tiere kennen:

Ein Aviatikexperte erklärte mir die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der A1:

Was bei der Polizei bei einer Unfallmeldung passiert erfuhr ich in der Notrufzentrale Aarau:

Und ich durfte eine Chauffeuse in ihrem Sattelschlepper quer durch die Schweiz begleiten:

LKW-Powerfrau Daniela Schmutz
Auf der Wildtierbrücke Neu Ischlag bei Utzenstorf
Die Notrufzentrale des Kanton Aargau

 

 

Den Käfern gehts an den Kragen

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In den Sommermonaten vermiesen sie uns das Mittagessen im Freien oder rauben uns in der Nacht den Schlaf. Insekten geniessen keinen guten Ruf. Doch die Natur braucht die Krabbeltiere. Als Nahrungsmittel für viele Säugetiere, Fische und Vögel. Aber auch als Bestäuber, damit beispielsweise unsere Obstbäume eine grosse Ernte tragen. Den Insekten aber geht es an den Kragen. Zersiedelung, Lichtverschmutzung und der Einsatz von Pestiziden treibt das Insektensterben voran. Eine neue Petition will diesem Vorgang Einhalt gebieten.

Hier kommen die Mammuts

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Die Region um Huttwil ist vor allem für ihre sanften Hügel und dichten Wälder bekannt. Während der letzten Eiszeit blieb dieser Flecken Land frei vom Gletschereis – und bot den letzten Mammuts eine Heimat.  Die längst ausgestorbenen Tiere sollen jetzt zu neuem Leben erweckt werden. Das Projekt Mammutland soll die Region für Touristen attraktiver machen. Mit Mammut-Themenpark, Eiszeit-Erlebniswald und vielen Infos rund um die zotteligen Urzeitgiganten. Alle Pläne für das Projekt stehen. Was allerdings noch fehlt, ist ein Sponsor.

Zmörgele im Paradies

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Wer sich zum 1. August etwas besonderes gönnen wollte, war am Bauernbrunch auf dem Ruttigerhof in Olten goldrichtig. Seit einem Viertel Jahrhundert tischt die Bauernfamilie Hengartner hier jährlich einen grossen Brunch auf – mit allem, was das hungrige Herz begehrt. Doch damit die 600 bis 700 Gäste auch satt werden, ist einiges an Einsatz gefragt.